Warum schlafen wir schlecht, obwohl wir eigentlich müde sind? Schlafcoach, Präventologe und Bettenexperte Markus Kamps gibt im Rahmen eines aktuellen TV-Beitrags Einblicke in die häufigsten Schlafsaboteure und zeigt, warum guter Schlaf weit mehr ist als eine gute Matratze.

Wenn das Fernsehen nach gutem Schlaf fragt

Schlaf ist eines der wichtigsten Gesundheitsthemen unserer Zeit. Millionen Menschen kennen das Problem: Man ist müde, möchte endlich schlafen – und trotzdem gelingt es nicht. Gedanken kreisen, der Körper findet keine Ruhe oder man wacht nachts immer wieder auf.

Doch woran liegt das eigentlich?

Mit genau solchen Fragen beschäftigen sich Fernsehredaktionen regelmäßig. Auch Markus Kamps wurde erneut als Themenexperte für Schlaf und Bett hinzugezogen, um die größten Schlafsaboteure aus fachlicher und praktischer Sicht einzuordnen.

Für den erfahrenen Schlafcoach ist das eine schöne Gelegenheit, ein Thema in die Öffentlichkeit zu bringen, das jeden Menschen betrifft.

„Ich freue mich immer, wenn Medien das Thema Schlaf aufgreifen. Denn wir verbringen ungefähr ein Drittel unseres Lebens im Bett – und trotzdem wissen viele Menschen erstaunlich wenig darüber, was guten Schlaf tatsächlich ausmacht.“

27 Jahre Erfahrung rund um Schlaf, Bett und Gesundheit

Markus Kamps beschäftigt sich seit über 27 Jahren mit Betten, Schlafsystemen, Ergonomie und Schlafgesundheit. Als Schlafcoach, Präventologe, Fachdozent und Speaker verbindet er wissenschaftliche Erkenntnisse mit praktischen Erfahrungen aus der Schlafberatung.

Ob in Fernsehbeiträgen, Radiointerviews, Unternehmen, auf Fachmessen oder bei Veranstaltungen für Verbraucher: Sein Ziel ist es, komplexe Zusammenhänge verständlich und alltagstauglich zu erklären.

Dabei betrachtet er Schlaf grundsätzlich aus drei Perspektiven:

1. Das Bett, in dem ich liege.
Matratze, Kissen, Zudecke, Liegeergonomie und das Mikroklima im Bett.

2. Der Alltag, den ich habe.
Stress, Arbeitszeiten, Familie, Bewegung, Ernährung, Licht und persönliche Gewohnheiten.

3. Die Person, die ich bin.
Chronotyp, individuelle Schlafbedürfnisse, gesundheitliche Voraussetzungen und persönliche Belastungen.

„Erst wenn wir diese drei Bereiche gemeinsam betrachten, können wir verstehen, warum ein Mensch gut oder schlecht schläft“, erklärt Kamps.

Die fünf größten Schlafsaboteure im Alltag

1. Stress – wenn der Kopf nicht abschalten kann

Berufliche Herausforderungen, familiäre Verpflichtungen und persönliche Sorgen begleiten uns häufig bis ins Bett.

Dabei benötigt unser Körper zum Einschlafen nicht nur Müdigkeit, sondern auch die Möglichkeit, körperlich und mental zur Ruhe zu kommen.

Mein Tipp: Den Tag bewusst abschließen. Ein kleines Abendritual, ruhige Musik oder das Aufschreiben offener Gedanken können helfen, Abstand vom Alltag zu gewinnen.

2. Licht und Smartphone – wenn die innere Uhr durcheinandergerät

Licht ist einer der wichtigsten Taktgeber unserer inneren Uhr. Besonders helles, kurzwelliges Licht am Abend kann die Melatoninausschüttung verzögern.

Gleichzeitig halten uns Nachrichten, soziale Medien und spannende Inhalte häufig länger wach als geplant.

Mein Tipp: Abends das Licht reduzieren und möglichst eine ruhige, bildschirmarme Zeit vor dem Schlafengehen einplanen. Morgens dagegen bewusst Tageslicht nutzen.

3. Das falsche Bettklima – wenn es unter der Decke zu warm wird

Ein häufig unterschätzter Schlafsaboteur ist das Mikroklima im Bett.

Nicht allein die Raumtemperatur entscheidet über unser Wohlbefinden. Auch die Kombination aus Matratze, Unterbett, Bettwäsche und Zudecke beeinflusst Wärme und Feuchtigkeit direkt am Körper.

Eine zu warme Zudecke oder wenig feuchtigkeitsregulierende Materialien können zu Schwitzen, Wärmestau und unruhigem Schlaf beitragen.

Mein Tipp: Die Zudecke sollte zum persönlichen Wärmebedarf passen. Gerade Menschen, die nachts schwitzen, profitieren möglicherweise von leichteren und feuchtigkeitsregulierenden Bettwaren.

4. Die falsche Matratze – wenn der Körper keine Ruhe findet

Eine gute Matratze muss mehr können, als sich beim ersten Hinlegen angenehm anzufühlen.

Sie sollte Druckspitzen reduzieren, den Körper angemessen unterstützen und natürliche Bewegungen ermöglichen.

Ist sie zu hart, können Druckbeschwerden entstehen. Ist sie zu weich, kann das Drehen erschwert werden oder die Wirbelsäule ungünstig gelagert sein.

Mein Tipp: Beim Matratzenkauf nicht nur auf weich oder hart achten. Entscheidend sind Körperbau, bevorzugte Schlafposition, Beweglichkeit und die individuelle Unterstützung von Schulter, Becken und Wirbelsäule.

5. Die innere Uhr – wenn unser Leben nicht zu unserem Rhythmus passt

Nicht jeder Mensch ist ein Frühaufsteher. Während manche morgens besonders leistungsfähig sind, erreichen andere erst später ihre aktive Phase.

Unregelmäßige Schlafzeiten, Schichtarbeit und wechselnde Tagesabläufe können den biologischen Rhythmus zusätzlich belasten.

Mein Tipp: Den eigenen Chronotyp kennenlernen und den Alltag, soweit möglich, darauf abstimmen. Regelmäßige Schlafgelegenheiten, bewusst eingesetztes Licht und passende Erholungszeiten können helfen.

Was die aktuelle Schlafforschung zeigt

Dass Schlafprobleme keine Randerscheinung sind, verdeutlichen aktuelle Gesundheitsbefragungen.

Die AOK/Forsa-Befragung aus dem Jahr 2026 zeigt, dass 58 Prozent der Befragten von Schlafproblemen berichten. Stress und Belastungen im Alltag gehören zu den häufig genannten Einflussfaktoren.

Auch Untersuchungen des Robert Koch-Instituts verdeutlichen die Bedeutung von Ein- und Durchschlafstörungen für die Bevölkerung.

Die wissenschaftliche Erkenntnis dahinter ist wichtig: Schlaf wird durch viele miteinander verbundene Faktoren beeinflusst. Deshalb gibt es nicht die eine Matratze, den einen Trick oder das eine Schlafritual, das für jeden Menschen gleichermaßen funktioniert.

Bei länger anhaltenden Schlafstörungen ist zudem eine medizinische Abklärung sinnvoll.

Vom TV-Studio in den Alltag – Schlafwissen verständlich vermitteln

Für Markus Kamps gehört die Medienarbeit zu einem wichtigen Teil seiner Tätigkeit.

Denn Fernsehen und Radio ermöglichen es, Menschen zu erreichen, die sich möglicherweise noch nie intensiv mit ihrer Schlafgesundheit beschäftigt haben.

„Mir geht es nicht darum, Schlaf komplizierter zu machen. Ganz im Gegenteil: Ich möchte zeigen, dass oft schon kleine Veränderungen im Alltag einen positiven Unterschied machen können.“

Diese Philosophie prägt auch seine Vorträge, Schulungen und Beratungen.

Ob Unternehmen, Gesundheitsveranstaltungen, Bettwarenfachhandel oder private Schlafberatung: Im Mittelpunkt steht immer der Mensch mit seinen individuellen Bedürfnissen.

Guter Schlaf beginnt mit dem richtigen Verständnis

Die größten Schlafsaboteure sind nicht immer offensichtlich. Häufig sind es mehrere kleine Belastungen, die sich über Tage, Wochen oder Monate gegenseitig verstärken.

Wer seinen Schlaf verbessern möchte, sollte deshalb nicht nur nach einer schnellen Lösung suchen, sondern die eigenen Gewohnheiten, die Schlafumgebung und die persönlichen Voraussetzungen genauer betrachten.

„Guter Schlaf ist kein Luxus. Er ist eine wichtige Grundlage für Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Lebensqualität. Und jeder Mensch verdient die Chance, besser zu schlafen.“

— Markus Kamps

Markus Kamps – Ihr Experte für Schlaf, Bett und Prävention

Als Schlafcoach, Präventologe, Fachdozent und Speaker steht Markus Kamps für Fernseh- und Radiointerviews, Podcasts, Fachveranstaltungen, Gesundheitskampagnen und Unternehmen zur Verfügung.

Seine Themenschwerpunkte umfassen Schlafgesundheit, Schlafstörungen, Stressprävention, Schichtarbeit, Bettwaren, Liegeergonomie und die Bedeutung von Schlaf für Leistungsfähigkeit und Lebensqualität.

Weitere Informationen, Medienanfragen und Vorträge:

www.markus-kamps.de
www.schlafkampagne.de